platt.best - Drift vun Harten

Vereen Plattdüütsch Zentrum Landsdeel Sleswig e.V.

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bito op platt - unse Snack mit Lüüd as du un ik Audio

Toluustern is dat Töverwoort bi’n Podcast. Anner Lüüd bi’t Vertellen toluustern. Dat is jüst en Boom. Üm un bi 50 Perzent vun de Düütschen höört hin un wedder Podcasts, so de Ümfraag vun den Digitalverband Bitkom. Un dat is intwüschen jüst so normal as Radio höörn oder Fernsehn kieken. Jüst bi junge Lüüd. Is jo ok bannig praktisch: Eenfach mal so blangenbi toluustern un villicht sogor wat dorbi lehrn. Oder sik eenfach amüseern. Ob dat nu bi’t Rasenmeihn is, bi’t Auto föhrn oder wenn du bi to afwaschen büst. Hochdüütsche Podcasts gifft dat middewiel as Sand an’t Meer. Aver plattdüütsche Podcasts, de sünd noch wat knapper. Un dorüm hett dat Plattdüütsch Zentrum för den Landsdeel Sleswig nu en op de Been stellt - mit Stütt vun de Nordsee Akademie, de dat Equipment ut ehren Ideenhafen utlehnt hett.

bito op platt heet de. Dor snackt se mit Lüüd as du un ik: „Dat gifft so veel Lüüd üm uns rüm, de för wat brennen. För ehr Neegsten, ehr Arbeit, ehr Ehrenamt oder annerswat. Unse Hosts snacken mit Gäst över düt un dat to Themen, op de wi nieschierig worrn sünd“, seggt Gesa Retzlaff vun’t Plattdüütsch Zentrum in Leck. Fief Folgen sünd in'n Harvst 2025 rutkamen.

Dree ut dat bito-Host-Team: Steffen Ketelsen, Christin Brauer un Florian Kruse
#HochDeutsch

bito -ein Podcast auf Platt mit Menschen, die für ihre Sache brennen

Zuhören ist das Zauberwort beim Podcast. Anderen zuhören, wenn sie erzählen. Dieses Medienformat boomt . Circa 50 Prozent der Deutschen hören hinund wieder Podcasts laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Das ist inzwischen ebenso üblich wie Radio hören oder Fernsehen schauen, gerade bei jungen Leuten.  Hochdeutsche Podcasts gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, Podcasts auf Platt sind noch etwas rar. Nun hat unser Plattdüütsch Zentrum einen aufgelegt - mit Unterstützung durch den Ideenhafen an der Nordsee Akademie in Leck, von dem die Ausrüstung entliehen wurde.

bito op platt heißt die Reihe, in der mit Menschen aus der Region bzw. dem plattdeutschen Netzwerk gesprochen wird: „So viele Menschen um uns herum brennen für etwas. Für ihre Nächsten, ihre Arbeit, ihr Hobby, ihr Ehrenamt oder anderes. Die Hosts sprechen mit ihren Gästen über dies und das zu Themen, auf die sie neugierig geworden sind“, so Gesa Retzlaff vom Plattdüüt Zentrum in Leck. Fünf Folgen sind im Herbst 2025 veröffentlicht worden.

Öllern warrn, Öllern sien, Öllern blieven

In de Pilotfolg dreiht sik dat um dat Thema Kinner, en grote Aventüür mit so vele Fragen: Eerst geiht dat üm dat Kinner kriegen, denn üm all de Fragen rund üm den Alldag mit so’n lütten Buttjer un wat seggt Oma un Opa un woans geiht een mit goot meente Raatslääg üm? Un all de Saken, de in’t Internet staht . . . Un wenn denn de Kinner grötter warrt - woans geiht dat mit School un Frünnen un all de Problemen? Un wenn se ganz groot sünd, denn muttst du se loslaten. Ok so en Ding. Um dat snacken Gesa Retzlaff as Moder vun twee erwussen Kinner, Steffen Ketelsen as frische Vadder un Christin Brauer, de bi dat Opnehmen vun de Folg noch swanger weer. 

Knööv för de Lief, Roh för de Kopp

In de tweete Folg is Levke Sievertsen an’e Reeg. Se brennt för HYROX. Dat is en ganz besünneren Sport. Un wenn se vertellt, wat se dor allens maken deit, denn kriggst du all vun’t Toluustern Muskelkater. HYROX is en Mischen ut Lopen un Kraftsport. Dat geiht meist bet an de Grenz vun di sülven, seggt de Content-Createrin. Un dat is ok dat, wat ehr Drift is: Kopp dicht maken un sik bewegen un manch en Mal ok gegen sik sülven ankämpfen. An sien Grenzen gahn un sik fragen: Wo wiet kann ik gahn. Levke vertellt ok, dat ehr Sport in manch en Levenstiet holpen hett. As se en Burnout harr to’n Bispill. Sport hölpt ehr bit Denken. Un wenn du nu noch weten willst, wat dat mit den Vokabel-Spazeergang un de Trampolin-Karteikorten op sik hett, denn höör mal rin in den Podcast mit Levke Sievertsen. Dorvun kriggst du keen Muskelkater – aver veel Drift för’t Leven.

Boor un blank - un nu? 

Raat finnen, wenn een de Schullen över den Kopp wassen, dat kann een bi Jann Rothberg. He is Schullenberader bi de Stadt Flensborg. In de Folg mit em geiht dat nich blots üm dat leve Geld, sünnern ok üm de Minschen un de Schicksalen achter de Schullen. He is de Mann, de hölpen kann, wenn wat scheef lopen is. Dat Wichtigste is för em, dat de Lüüd sülven mitbestimmen, woans se ut dat Finanzlock wedder rutkamen künnt: „Ik fang mit se tosamen an to basteln, wie dat beter gahn kunn. Nich blots de Finanzen, ok Situatschonen, Sucht, wi besnacken all de Wege. Un de Minsch kann överleggen, wat he dorvun maken deit.“ Hier kriegt wi to weten, wat dat mit de Schaam op sik hett, wenn een in Noot is, wo fienföhlig en Schullenberader is un dat dat ok Situatschonen gifft, wo dat to laat is. Sien Motto: „Dat is so as bi’n Tähndokter – wenn dat weh deit, kannst noch wat maken, wenn du de Tähn in’e Hand hest, is dat vörbi.“ Glück un Geld is ok en grote Thema för em. Denn vele geevt to veel Geld ut för dat Glück un sünd liekers nich glücklich. Sien egen Glück? Theater spelen, de Familie un de „Honnigduschen“ . . . neeschierig wurrn, wat dat nu wedder is? Höör in de Folg mit Jann Rothberg rin!

Truen, Tresen, Taktgeföhl

De Titel vun düsse Folg is echt Programm. Denn Ina Christiansen-Hansen truut as Standsbeamtin Poren, steiht achtern Tresen in‘ Dörpskroog in Löwenstedt un höllt den Takt in den Römser Speelmannstog. Se hett en Masse mit Minschen to doon, ob nu op’t Standsamt, in’e Gaswteertschap oder bi’t Musizeern. Dorüm höört se egentlich gor nich so geern bito en Podcast. Se mag de Roh af un an ganz geern. Se vertellt vun de Snapsidee mit den Kroog un över Minschen, de se bi Hochtieden drapen deit. Dat geiht üm Geföhle, üm Freud, üm Saken, för de se brennen deit. To’n Bispill för ehr Modderspraak Platt. Dat is dat, wat vun Harten kümmt un wat ehr ok bi de Arbeit hölpen deit. Düsse Neegde to de Minschen. De finndt se ok in den Speelmannstoog, wo se aktiv dorbi is. Ina hett jümmers versöcht, an vörderste Sprütt mittolopen. Un se is nich bang vör Nieges. Keen Wunner, denn ehr Levensmotto is: Dat löppt sik al torecht - kriegen wi al hen. Blots slechte Stimmung, de mag se nich. Un se is en Monk . . . wat dat is un worüm se af un an geern en Eierlikör drinken deit – dat verraadt Ina Christiansen-Hansen hier.

Füer un Flamm för Brandschuul un Blaasmusik

24/7 praat för Füerwehr, Familie un Frünnen – dat is Sören Hansen. He is nich blots Plattsnacker un de pädagoogsche Leider vun de Landsfüerwehrschool in S-H, nee, he brennt ok noch för de Blaasmusik un för de Jagd in sien frie'e Tiet. Kloor is he mit de Füerwehr groot wurrn. „Ik bün dat klassische Jugendfüerwehr-Gewächs“, vertellt he in den Podcast. He weer graad teihn Johr oolt, as he in de Jugendfüerwehr rinkamen is. Nich ganz friewillig, as he hüüt togeven deit. Sien Öllern wullen dat geern. Aver middewiel kann he sik gor nix anners mehr vörstellen, as sien Arbeit bi de Füerwehrschool in Harrislee. Zündeln maakt all, seggt de Füerwehrmann, man dat mutt seker sien. Un dorüm is dat wichtig, wenn al de lütten Kinner weet, woans een mit Striekholt un Füer ümgahn deit. Brandschuulbillen nöömt sik dat un dat dreiht sik üm extremste Sekerheit. He puult de Lütten bi, woans dat geiht, en Notroop aftosetten, wat een seggen mutt un dat een ruhig blieven mutt. Un he schoolt de Groten, de dat denn in ehr Gemeende in de Kitas un Grundscholen rindregen schüllt. So geiht Brandschuul. Natürlich is he ok noch sülven aktiv as Füerwehrmann. Sien Drift is de Spaaß un Freud un dat Mitenanner. Ok in den Füerwehrmusiktog. Aver dorvun mehr in den Podcast mit Sören Hansen.

Text /Grafik/Foto: Heike Thode-Scheel / Bernd Bednarz / Plattdüütsch Zentrum Leck